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Papiergeschäft der CPH mit sehr guter Ökobilanz

In den vergangenen fünf Jahren konnte die CPH im Bereich Papier die Treibhausgasemissionen pro produzierter Tonne Papier am Standort Perlen beinahe halbieren und ist im europäischen Vergleich punkto Strom- und Wärmeeffizienz führend, wie die erstmals für 2015 erhobene Ökobilanz ergab.

Perlen, 22. Juni 2016 – Seit 2011 gingen am Standort Perlen die Treibhausgasemissionen pro produzierter Tonne Papier von über 200 kg CO2-Äquivalenten (CO2-eq) auf 114 kg CO2-eq zurück. Die Reduktion der Emissionen um fast die Hälfte ist auf gezielte Massnahmen wie die Substitution von fossilen Brennstoffen durch den Bezug von Abwärme der Kehrichtverbrennungsanlage Renergia zurückzuführen. Damit schnitt der Standort bei den direkten Emissionen deutlich besser ab als die Benchmark des Emissionshandelssystems EU-ETS, welche basierend auf den 10 % besten Anlagen der EU27 festgelegt wurde. Dies geht aus der Ökobilanz 2015 des Bereichs Papier hervor, die das Umweltberatungsunternehmen treeze nach der Struktur des Carbon Disclosure Projects erstellt hat.

«Im Bereich Papier streben wir die Kostenführerschaft in unseren Absatzmärkten an. Ein effizienter Umgang mit allen Ressourcen ist deshalb für den Erfolg entscheidend», kommentiert Peter Schildknecht, CEO der CPH Chemie + Papier Holding AG die Resultate. «Die Papierproduktion am Standort in Perlen sichert das Recycling von Altpapier und trägt zum Schutz der Umwelt bei.» Die Wiederaufbereitung des Altpapieres zu Zeitungs- und Magazinpapier ist energieintensiv. Pro produzierter Tonne Papier wurden 2015 knapp 1200 KWh Strom und 1000 KWh Wärme eingesetzt. Im europäischen Vergleich liegt dieser Wert unter dem vergleichbarer Papierproduzenten und bestätigt die hohe Energieeffizienz, die in den letzten Jahren erreicht wurde.

Neben Energie ist der Rohstoff Altpapier ein wichtiger Kostenfaktor. «Rund die Hälfte des Altpapieres stammt aus der Schweiz. Ziel ist die weitere Erhöhung dieses Anteils. Damit können die Transportwege verkürzt und die Umweltbelastung weiter gesenkt werden», meint Peter Schildknecht. Der Bezug von ausländischem Altpapier erzeugt rund 65% höhere Treibhausgasemissionen. Diese entstehen durch höhere Transportwege und die notwendige Vorsortierung, da im Ausland Papier und Karton nicht getrennt gesammelt werden.

Die Ökobilanz ermöglichte es erstmals, den ökologischen Fussabdruck der Papierproduktion zu bestimmen. Im CO2-Fussabdruck werden sämtliche Treibhausgasemissionen erfasst, die bei der Papierproduktion anfallen. Diese umfassen neben den direkten Emissionen der Produktion am Standort in Perlen auch die indirekten Emissionen, die bei der Bereitstellung der Energie und bei den übrigen vor- und nachgelagerten Prozessen entstehen.

2015 betrug der CO2-Fussabdruck einer Tonne Papier knapp das fünffache der CO2-Menge, die bei der eigentlichen Produktion anfällt. Umgerechnet auf den gesamten Bereich Papier entsprach dies einem ökologischen Fussabdruck der Papierproduktion der CPH-Gruppe von 288‘000 Tonnen CO2-eq.

«Die Ergebnisse der Ökobilanz bestätigen unsere bereits erzielten Erfolge bei der Reduktion der Treibhausgasemissionen am Standort in Perlen und sind ein Anreiz, unsere Effizienz weiter zu steigern und noch nachhaltiger zu produzieren», sagt Peter Schildknecht.

Kontakte

CPH Chemie + Papier Holding AG
Dr. Peter Schildknecht, CEO, +41 41 455 87 57, investor.relations@cph.ch
Christian Weber, Head of Corporate Communications, +41 41 455 87 51, medien@cph.ch

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