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Weniger Rückstellungen für Seegrundsanierung

Der Kanton Zürich hat den Auftrag für die Sanierung des Seegrundes vor dem ehemaligen Betriebsareal der CPH-Gruppe in Uetikon an einen Totalunternehmer vergeben. Die neu erwarteten Gesamtkosten liegen unter dem beim Verkauf des Areals an den Kanton Zürich geschätzten Betrag von CHF 40 Mio. Die CPH-Gruppe wird CHF 12 Mio. der Rückstellungen für die Sanierung auflösen.

Perlen, 18. Mai 2020 – Die CPH-Gruppe hat 2016 das Betriebsgelände am Gründungsstandort in Uetikon am See an den Kanton Zürich verkauft. Zu diesem Zeitpunkt wurden die Sanierungskosten für den belasteten Seegrund vor dem Areal auf CHF 40 Mio. geschätzt. Die CPH-Gruppe verpflichtete sich, 80% der Sanierungskosten zu übernehmen und hat entsprechend 2016 Rückstellungen von CHF 32 Mio. gebildet.

2019 hat der Kanton Zürich den Auftrag zur Sanierung des Seegrundes öffentlich ausgeschrieben und vergibt am 19. Mai 2020 den Sanierungsauftrag an einen Totalunternehmer. Aufgrund der aktuellen Erkenntnisse erwartet der Kanton Zürich tiefere Gesamtkosten als ursprünglich vorgesehen. Die CPH-Gruppe löst deshalb CHF 12 Mio. der Rückstellungen als ausserordentlichen Ertrag auf. Die Restforderung gegenüber dem Kanton wird allerdings erst in einigen Jahren liquiditätswirksam, wenn die Sanierung abgeschlossen ist.

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